IBM Research und Arctoris beschleunigen die Wirkstoffforschung im geschlossenen Regelkreis mit KI und Cloud

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IBM Research und Arctoris gaben heute bekannt, dass sie die Anwendung von KI und Automatisierung untersuchen, um die Entdeckung von Molekülen im geschlossenen Kreislauf zu beschleunigen. IBM Research hat RXN for Chemistry entwickelt, eine Online-Plattform, die modernste Natural Language Processing (NLP)-Architekturen zur Automatisierung der synthetischen Chemie nutzt. Durch die Darstellung chemischer Reaktionen über SMILES (Simplified Molecular Input Line Entry System) ist das System in der Lage, mithilfe seiner leistungsstarken KI hochpräzise Reaktionsvorhersagen durchzuführen. Optimierte Syntheserouten werden dann als Input für RoboRXN verwendet, eine automatisierte Plattform für die Molekülsynthese. Arctoris hat Ulysses entwickelt, eine durchgängige automatisierte Plattform für die Wirkstoffforschung. Die Plattform gewährleistet Genauigkeit, Präzision und Reproduzierbarkeit durch den Einsatz von Roboterexperimenten und digitalen Datenerfassungstechnologien in der Zell- und Molekularbiologie sowie Biochemie/Biophysik. Mit Ulysses durchgeführte Experimente generieren mehr als 100-mal mehr Datenpunkte pro Assay im Vergleich zum Industriestandard, was zu tieferen Einblicken und beschleunigten Fortschritten im Vergleich zu manuellen Methoden führt. Die beiden Plattformen werden nun zum ersten Mal in einer Forschungskooperation kombiniert, in der neue niedermolekulare Inhibitoren für unbekannte Targets in einem autonomen Closed-Loop-Ansatz entwickelt, hergestellt, getestet und analysiert (DMTA) werden. Konkret wird IBM Research neuartige chemische Stoffe (Design, Make) entwerfen und synthetisieren, die von Arctoris profiliert und bewertet werden (Test, Analyze), wobei die resultierenden Daten die nachfolgende Iteration des DMTA-Zyklus informieren. Thomas A. Fleming, Mitbegründer und COO von Arctoris, erklärte: „Die Zukunft der Wirkstoffforschung ist rechnerisch, wobei KI und Robotik den Weg für bessere Behandlungen ebnen, um Patienten schneller zu erreichen. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit IBM Research bei einer Weltneuheit geschlossenes Wirkstoffforschungsprojekt, das zwei führende Unternehmen auf dem Gebiet der KI und der robotergestützten Wirkstoffforschung zusammenbringt. Diese Zusammenarbeit wird zeigen, wie die Kombination unserer einzigartigen Technologieplattformen zu einer beschleunigten Forschung auf der Grundlage besserer Daten führen wird, die bessere Entscheidungen ermöglichen." „Diese Zusammenarbeit ist ein großartiges Beispiel für die Möglichkeiten, die KI, Cloud und Automatisierung im Bereich des Materialdesigns haben können. Die Integration der beiden komplementären Technologien zeigt, wie es in der Forschung und Entwicklung immer wichtiger wird, großartige Forschung in großartige praktikable Produkte umzuwandeln.“ ." sagte Dr. Teodoro Laino, Distinguished Scientist bei IBM Research Europe – Zürich. Dr. Matteo Manica, Research Scientist bei IBM Research Europe – Zürich, der das Projekt koordiniert, sagte: „Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, den Einfluss von KI- und Automatisierungstechnologien auf die Beschleunigung wissenschaftlicher Entdeckungen zu quantifizieren iterative Designzyklen, in denen generative Modelle Kandidaten vorschlagen, die mit RoboRXN synthetisiert und mit Ulysses gescreent werden.Die von Ulysses produzierten Daten werden dann verwendet, um eine Feedbackschleife aufzubauen, um die generative KI neu zu trainieren und die vorgeschlagenen Leads vollständig datengesteuert zu verbessern. "

“IBM Research und Arctoris beschleunigen die Wirkstoffforschung im geschlossenen Regelkreis mit KI und Cloud.“
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